Zur Geschichte des Sportinstitutes der Universität Mainz

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Untenstehend finden sie den Fachbeitrag "Der Sport an der Universität Mainz. Von der Wiedereröffnung 1946 bis zur Sportlehrerausbildung 1955" von Prof. Dr. Norbert Müller (Sportgeschichte, Uni Mainz) zur Entwicklung des Sportinstutes der Uni Mainz. Den Beitrag können sie hier ebenfalls als Pdf (85 KB; rechte Maustaste; Ziel speichern unter...) herunterladen.

Gliederung:

1. Einführung
2.Die Arbeit des Sportamtes von 1946 - 1949
3. Die Arbeit des Sportamts unter Berno Wischmann ab SS 1949
4. Das Wettkampfwesen innerhalb des freiwilligen Studentensports
5. Die Organisation des Sports innerhalb der Studentischen Selbstverwaltung
6. Idee und Entstehung der Sportlehrerausbildung an der Universität Mainz
7. Der Ausbau der Sportstätten
8. Anmerkungen/ Literatur       

Der Sport an der Universität Mainz. Von der Wiedereröffnung 1946 bis zur Sportlehrerausbildung 1955

 

Einführung

Als am 22. Mai 1946 die Johannes Gutenberg-Universität feierlich eröffnet wurde, spielte die Frage der Aufnahme eines studentischen Sportbetriebs verständlicherweise noch keine Rolle.(1)

Aus den uns heute zugänglichen Dokumenten, insbesondere den Denkschriften und Statuten zur Wiedereröffnung der Mainzer Universität, können wir keine Hinweise auf eine Einbeziehung des Sports zum Zwecke einer ganzheitlichen Ausbildung der Studenten entnehmen. (2). Dies erscheint nur allzu verständlich, da in der NS-Zeit der Sport, gerade auch an den Universitäten als Pflichtprogramm für alle Studierende, einen ideologisch belastenden Platz eingenommen hatte. Die Gründung der Universität Mainz jedoch sollte nach dem Willen der Franzosen gerade zu diesem frühen Zeitpunkt die neue geistige Ausbildung der jungen Deutschen fördern. (3) Obgleich Leibesübungen und Sport damit kein Teil des Bildungsauftrages wurde, war dennoch von Seiten der Militärregierung bei der Neugliederung des Sportvereinswesens im Gebiet der französischen Zone auch an die Gründung von "Universitäts-Sportvereinigungen" aus Gründen der demokratischen Erneuerung gedacht worden.

In einem Rundschreiben vom 26. Februar 1946, das allen Studenten und Studentinnen durch einen mehrmonatigen Aushang am Schwarzen Brett bekannt gegeben worden war, heißt es:

"Es wurde als wünschenswert befunden, in den Studentenzentren die Schaffung einer Universitäts-Sportvereinigung des Typs, der alle Sportarten umfasst, neben der eigentlichen zivilen Sportvereinigung zu genehmigen... Insbesondere ist es unerlässlich, sich davon zu überzeugen, dass eine solche Vereinigung von Anfang an eine genügende Anzahl Mitglieder besitzt, die für die demokratischen Ideen gewonnen sind, um dem Einfluss von nationalistischen Elementen entgegenzutreten, die unter dem Deckmantel des Sports versuchen könnten, eine Phalanx der Opposition gegen das Werk der demokratischen Neuerziehung, das die Militärregierung in der besetzten Zone führt, zu bilden." (4)

Damit war zumindest ein rechtlicher Rahmen für eine sportliche Betätigung der Studierenden gegeben, wobei die örtlichen Gegebenheiten zumindest Ausbaumöglichkeiten boten.

Dass bei der Planung der neuen Universität an Sportmöglichkeiten bereits gedacht wurde, entnehmen wir zwei frühen Zeitungshinweisen:

Am 8.3.1946 heißt es im Mainzer Anzeiger:

"Große Baderäume im Souterrain, ein Sportplatz und ein reizendes Wäldchen werden der akademischen Jugend zur Verfügung stehen." (5)

Und am Vortag der Universitätseröffnung ist der gleichen Zeitung zu entnehmen:

"Hinter... dehnt sich ein Wäldchen aus...und daran schließt sich auch noch ein Sportplatz an, der eine Aschenbahn und ein Spielfeld besitzt. Mag er auch im Augenblick noch nicht ganz einladend aussehen, er wird es in Kürze sein. Darüber hinaus braucht der Student aber nur wenige Minuten zu gehen, um den großen städtischen Sportplatz am Bruchweg zu erreichen." (6)

Der erste konkrete Anstoß zur Durchführung von Sportstunden für Studierende ging im Sommersemester 1946, also dem ersten Semester der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, von der Gymnastiklehrerin Barbara Müller aus. Diese wandte sich an den Gründungsrektor, Prof. Dr. Schmid, mit der Bitte, an der Johannes Gutenberg-Universität, Gymnastik auf freiwilliger Basis für die Studentinnen geben zu dürfen. Am 23.6.1946 erhielt Frau Müller einen Lehrauftrag für das laufende Sommersemester für 2-3 Stunden Gymnastik in der Woche, der Unterricht sollte ab Anfang Juli stattfinden. Damit war - auch ohne die Gründung einer Universitäts-Sportvereinigung - ein erster Anfang gemacht, obgleich Frau Müller zu Recht Klage darüber führt, dass kein geeigneter Raum dafür zur Verfügung stand. Die Beteiligung lag anfänglich bei 8-10 Studentinnen, später wurden es einige mehr. (7)

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Die Arbeit des Sportamtes von 1946 - 1949

Im Verlauf der Semesterferien nach Ende des SS 1946 errichtete die Universitätsverwaltung entsprechend dem Vorbild der anderen deutschen Universitäten ein eigenständiges Sportamt, das ab diesem Augenblick für den studentischen Sportbetrieb zuständig sein sollte. Mit dem Diplom-, Turn- und Sportlehrer Dietz wurde ein hauptamtlicher Leiter bestellt. Ziel war ein breites Angebot für Studentinnen und Studenten, doch der neue Leiter bestand zuerst einmal auf. Zuweisung eines entsprechenden Raumes, da er die provisorischen Verhältnisse des Sommersemesters 1946, denen Barbara Müller ausgesetzt war, nicht akzeptieren wollte. Erst Ende Februar 1947 konnte nach Zuweisung des Speicherraums über der alten Mensa als "Sporthalle" der Sportbetrieb aufgenommen werden. Im Gegensatz zu dem verpflichtenden Hochschulsport vor dem 2. Weltkrieg umschrieb man den Sportbetrieb mit der Bezeichnung "freiwilliger Sport". In der Mitte der fünfziger Jahre wurde daraus der feste Namen "Freiwilliger Studentensport", welcher heute noch gilt, auch wenn wir eher von „Hochschulsport“ sprechen, da alle Uni-Bediensteten heute einbezogen sind.

Wie das erste Programm des freiwilligen Sports für das WS 1946/47 aussah, ist nachstehendem Abdruck des uns glücklicherweise in den Rektoramts-Akten erhalten gebliebenen Aushangs vom 17.2.1947 zu entnehmen:

 

Durch den späten Beginn der Sportstunden war die Resonanz jedoch sehr gering geblieben. Neben dem Sportamt richtete im WS 1946/47 der Allgemeine Studentenausschuss (ASTA) ein Sportreferat ein. Somit war auch von studentischer Seite das Interesse am Sportbetrieb deutlich gemacht worden, zumal die Studenten einen festen Betrag innerhalb der allgemeinen Studiengebühren für den Sport zu entrichten hatten.

Zu dieser Zeit war auch daran gedacht worden, fehlende Sportstätten teilweise durch studentischen Arbeitseinsatz zu errichten. (8)

Es nahmen etwa 200 Studierende am Sport damals teil. Die Übungszeiten waren in die Abendstunden gelegt worden, um den übrigen Studienbetrieb nicht zu stören; dadurch hatten Studentinnen und Studenten, die jeden Tag von zu Hause nach Mainz fuhren, kaum Gelegenheit, daran teilzunehmen. An dieser Situation hat sich bis heute kaum etwas geändert, wobei dies für alle Hochschulorte gilt. Einigen Studierende, die mit der Anfrage nach Ruder-Möglichkeiten an das Sportamt herantraten, konnte durch die Vermittlung von Pässen für die amerikanische Zone und der Teilnahme am Rudertraining vermutlich des Kasteller Rudervereins, geholfen werden. (9). Bei Wünschen dieser Art handelte es sich jedoch um Einzelfälle, wobei das Gros der Studierenden Verständnis für die schwierige Platz- und Hallensituation und damit auch für den späten Beginn des Sportbetriebs im Wintersemester 1946/47 hatten. Schwierigkeiten bereitete dem Sportamt und den beteiligten Studierende besonders auch die Sportausrüstung. Käuflich konnten damals keine Sportartikel erworben werden, da die Produktion solcher Artikel noch nicht angelaufen war. Andere Universitäten konnten auf alte Bestände zurückgreifen oder die Alliierten Truppen halfen aus ihren Armeebeständen aus. Diese Möglichkeit war jedoch in Mainz auch nicht gegeben. Auch die Studierende waren nur vereinzelt in der Lage, Ausrüstungsstücke zum Unterricht mitzubringen, da diese Dinge in den Monaten seit Kriegsende "fast restlos im Tausch gegen Nahrungsmittel den Sportvereinen auf dem Lande überlassen worden" waren. (10)

Da die Universität lediglich über eine "Sporthalle" und einen Tischtennisraum verfügte, das Interesse am Sport unter den Studierende jedoch stark zunahm, wurde ab dem Sommersemester 1947 das Städtische Stadion "Am Bruchweg" für den Bereich Hockey, Handball und Fußball angemietet. Das Leichtathletiktraining fand anfänglich auf dem Gonsenheimer Waldsportplatz statt. Als weitere Sportarten kamen 1948 Tennis und Wassersport hinzu, wobei für den ersten Bereich die Plätze des Katholischen Jugendwerks (Am Fort Gonsenheim) und für das Schwimmen das Bad "Undine" auf der Ingelheimer Aue benutzt wurde. (11)

Über Sportwettkämpfe sowohl universitätsintern als auch mit anderen Universitäten oder Vereinen ist aus den Anfangsjahren 1946 bis 48 nichts bekannt, jedoch dürften zumindest universitätsinterne Vergleichskämpfe stattgefunden haben. Einem Aushang des Sportamtes vom 7.3.1947 entnehmen wir hierzu:

"Dem allgemein großen Interesse entsprechend werden neben prakt. Übungen für die einzelnen Sportarten Wettkämpfe durchgeführt." (12)

Eine Anfrage des Sportamtleiters vom 31.5.1947 an den Rektor der Universität, ob Wettkämpfe mit Hochschulen außerhalb der französischen Zone durchgeführt werden könnten, wurde negativ - nach Rücksprache mit der französischen Militärregierung - beschieden. (13) Wenn also in dieser Frühzeit bereits solche Wettkämpfe angestrebt wurden, dürften Wettkämpfe im Bereich der Universität und der französischen Zone bereits stattgefunden haben. Ein Jahr später teilte der Kurator der Universität dem ASTA mit, dass die französische Militärregierung nunmehr keine Einwände gegen interzonale Sportwettkämpfe mehr hätte und der französische Universitäts- und Sportoffizier bei der Mainzer Militärverwaltung auf Antrag die nötigen Pässe besorgen würde. (14) Die Tatsache, dass Kurator Eichhorn Schwiegersohn von Colonel Kleinmann, dem für die Universität Mainz zuständigen Offizier der Militärregierung, war, dürfte auch diesen Prozess begünstigt haben. Eine umfangreiche Terminliste für sportliche Begegnungen meist mit benachbarten Sportvereinen in Handball und Fußball, daneben Zonenmeisterschaften in Hockey, Handball und Leichtathletik liegt für das SS 1949 vor. Der erste größere interzonale Vergleichskampf gegen die Sporthochschule Köln im Fußball, Handball, Hockey und in einigen Leichtathletikwettbewerben ist aus den Akten für den 31.5.1949 in Mainz zu entnehmen, doch handelte es sich hier bereits um einen Rückkampf, so dass es bereits zu einem früheren Zeitpunkt interzonale sportliche Begegnungen, vermutlich im SS 1948, gegeben haben muss. (15)

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 Die Arbeit des Sportamts unter Berno Wischmann ab SS 1949

Am l. April 1949 hatte es in Bezug auf die Leitung des Sportamtes einen Wechsel gegeben, der für die gesamte Entwicklung des Sports an der Mainzer Universität entscheidende Bedeutung erhalten sollte. Der Dipl.-Sportlehrer Berno Wischmann hatte zum Sommersemester 1949 die Leitung des Sportamtes übernommen, nachdem der bis dahin tätige Leiter, Dietz, am 22.3.1949 nach Differenzen mit den Obleuten der einzelnen Sportarten und dem ASTA der Universität, der ihm mangelnde Initiative vorgeworfen hatte, (16) gekündigt hatte. Berno Wischmann war von 1947 bis zu seiner Arbeitsaufnahme an der Universität Mainz am 1. April 1949 Verbandssportlehrer des Leichtathletik-Verbandes Rheinland gewesen. Über seine neue Aufgabe bekannte B. Wischmann später einmal folgendes: "Dies war ein Auftrag, der mir nach einer langen Zeit, die ich außerhalb meines Berufes (durch Kriegsdienst, d. Verf.) verbracht hatte, nicht leicht fiel. Wohl hatte ich große Pläne". ( 17)

Bereits im Sommersemester 1949 wurde das Sportangebot gegenüber den vorausgegangenen Semestern fast verdoppelt. Hinzu kamen im Wintersemester 1949/50 Basketball (wofür ein Spielfeld auf dem Platz vor den Werkstätten des Physikalischen Instituts aufgezeichnet wurde), Boxen, Reiten (in einer privaten Reitschule im Lenneberg-Wald), Turnen, Wandern und Volkstanz. Verständlich, dass ein solch umfangreiches Sportangebot nicht ohne personelle Aufstockung durchgeführt werden konnte. Der Lehrauftrag von Barbara Müller wurde erweitert, so dass sie nahezu alle für die Studentinnen angebotenen Bereiche betreute. Berno Wischmann übernahm ausschließlich die Übungsstunden der männlichen Studierende. Er nahm sogar aktiv an den ersten Deutschen Leichtathletik-Hochschulmeisterschaften nach dem Zweiten Weltkrieg 1950 teil und belegte im Stabhochsprung, seiner Spezialdisziplin, als 41-jähriger den 2. Platz mit 3,40 m. Im Bereich des Vereinssports blieb Berno Wischmann weiterhin Trainer der sehr erfolgreichen Leichtathleten von Rot-Weiß Koblenz bis zur Gründung des USC Mainz im Jahre 1959. Diese Leichtathletik-Abteilung hatte er während seiner Tätigkeit als Verbandssportlehrer des Rheinlands aufgebaut, so dass es ihm ein wesentliches Anliegen war, diese weiter zu betreuen, zumal in Mainz kein leistungsstarker Leichtathletik-Verein vorhanden war. Zahlreiche Spitzenathleten dieses Vereins waren gleichzeitig Studierende der Universität Mainz und gewannen als solche hei den ersten Hochschul-Meisterschaften 1950 in Berlin den 800 m-Lauf und die 4 x 400 m-Staffel.

Am 1. Juni 1950 erhielt das Sportamt mit dem Sportlehrer Hermann Roth aus Hamburg seine dritte Lehrkraft. Von da an konnte dem immer größer werdenden Bedarf im freiwilligen Studentensport von Seiten der Lehrkräfte nachgekommen werden, das Programm sogar um Fechten (18) und Hallenhandball (1951), Faustball (1952), Volleyball und Judo (1954) erweitert werden.

Die ersten konkreten Teilnehmerzahlen liegen aus dem Jahr 1950 vor. Danach beteiligten sich im Sommersemester 1950 insgesamt 1.200 Studierende am freiwilligen Studentensport, davon über 200 am Tennis und nahezu 300 am Tischtennis. Aufgrund fehlender Bootsplätze konnten nur 60 Interessenten am Rudern teilnehmen, dagegen hatten sich 200 darum beworben. Ähnlich lagen die Verhältnisse bei den Tennisspielern. Der Anteil der Studentinnen war hierbei recht gering; nach einer Aufstellung für das Wintersemester 1951/52 beteiligten sich 76 Studentinnen und 552 Studenten regelmäßig an den Übungsstunden. Dazu kamen noch Studierende, die nur gelegentlich teilnahmen, nicht eingeschlossen sind verständlicherweise die Sommersportarten mit großer Beteiligung, wie Tennis und Rudern. Bei einer Gesamtstudentenzahl von ca. 5.000 im Jahre 1950 hatte der freiwillige Studentensport demnach eine Beteiligung von knapp 20%, was aufgrund der insgesamt als begrenzt anzusehenden räumlichen Situation und des großen Anteils der so genannten Fahrstudenten sehr beträchtlich erscheint.

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Das Wettkampfwesen innerhalb des freiwilligen Studentensports

Über die frühesten Hinweise zu Sportwettkämpfen innerhalb der Mainzer Universität, der französischen Zone und darüber hinaus wurde bereits berichtet.

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1949 gab es keine rechtlichen Hindernisse mehr für einen freizügigen Sportverkehr mit allen anderen deutschen Universitäten und auch Vereinen. Die ersten deutschen Hochschulmeisterschaften fanden im WS 1949/ 50 statt, nachdem sich ein Ausschuss der Hochschul-Sportreferenten konstituiert hatte. (19). Die Universität Mainz beteiligte sich an diesen ersten Deutschen Hochschulmeisterschaften im Fußball und Handball, in der Leichtathletik und Schwimmen. Neben den beiden bereits erwähnten Meisterehren in der Leichtathletik, wobei besonders die beiden international bekannten Leichtathleten Bert und Günther Steines, die bei Rot-Weiß Koblenz unter Berno Wischmann trainierten, Anteil hatten, erzielten auch die Schwimmer 2 dritte Plätze. Erwähnenswert ist der dritte Platz über 100 m-Brust von M. Dauber, da mit ihr erstmals eine Studentin für die Universität Mainz erfolgreich war. Eine erstmalige Teilnahme an den Box-Meisterschaften erfolgte im WS 51/52, bei der Mario Adorf als Mainzer Student ins Finale vorstieß, im Hallenhandball 1952/53 und im Rudern 1953. Reiter der Johannes Gutenberg-Universität waren erstmals bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 1954/55 dabei, 1956 kam Volleyball hinzu. Nicht nur in der Leichtathletik, auch im Tischtennis, im Boxen und im Rudern kamen Mainzer Studenten in den frühen fünfziger Jahren zu deutschen Hochschulmeister-Ehren; im Fechten, Reiten, Basketball und Volleyball drang man in die Endrunde vor.

Auf internationaler Ebene war mit Günther Steines 1949 erstmals ein Student der Universität Mainz bei den Studenten-Weltmeisterschaften (später wurden diese Weltspiele als "Universiade" bezeichnet) in Meran vertreten. Er gewann den 800 m ­Lauf und gehörte damit zu den ersten Deutschen nach dem 2. Weltkrieg, die eine wichtige internationale Meisterschaft errangen. (20)

An den Studenten-Weltmeisterschaften 1951 nahmen die Mainzer Studenten E. Bauer und K. Schneider als Mitglieder der deutschen Basketball- bzw. Hockeymannschaft teil, zwei Jahre später gelang es Bert Steines den Titel eines Studenten-Weltmeisters über 110 m-Hürden zu gewinnen. Ein solcher Titelgewinn war damals von hohem internationalen Prestige, gleich nach einer olympischen Medaille einzuordnen.

Obgleich die französische Militärregierung bereits Anfang 1949 internationale sportliche Universitäts-Wettkämpfe erlaubt hatte, (21) kam es erst im Sommer 1951 zu einer solchen ersten Begegnung. Französische Leichtathleten starteten am 28. April 1951 bei einem Universitäts-Sportfest in Mainz, während im gleichen Sommer eine Tischtennismannschaft nach Frankreich fuhr und die Handballmannschaft der Universität an einem Europa-Turnier in Saarbrücken teilnahm. In den folgenden Jahren wurden Sportbegegnungen mit französischen Mannschaften in mehreren Sportarten zur Gewohnheit; ein erster Vergleichskampf gegen eine spanische Universität fand an Ostern 1953 in Barcelona mit Leichtathletik und Handball statt. Der erste sportliche Kontakt zu einem Ostblockland entstand im Frühjahr 1954, als eine Handball-Mannschaft der Universität Zagreb, der heutigen Partnerstadt von Mainz, hier zu Gast war. Im gleichen Jahr fuhr die Mainzer Mannschaft nach Jugoslawien zum Rückspiel.

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Die Organisation des Sports innerhalb der Studentischen Selbstverwaltung

Neben dem von der Universität eingerichteten Sportamt gab es innerhalb des ASTA seit dem WS 46/47 einen Sportreferenten, der die Verbindung zwischen der Studentenschaft und dem Sportamt garantieren und zusammen mit diesem den Übungs- und Wettkampfbetrieb organisieren sollte. Dazu kamen die Verwaltung der Sportbeiträge der Studentenschaft und die Werbung für den Sport auf breitester Basis.

Die Sportbeiträge von DM 3,-- pro Student und Semester wurden nach einer Zusammenstellung vom 7. Juni 1950 für folgende Aufgabe verwandt:

„Sportlehrergehalt, Anschaffungen von Geräten und Sportkleidung, da nichts vorhanden war.

Anschaffungen für Sportbücherei Mieten für Platzanlagen

Fahrten der Wettkampfmannschaften, die in den Disziplinen Turnen, Fußball, Handball, Basketball, Hockey, Schwimmen, Tennis und Schilauf an den Kämpfen um die Deutsche Hochschulmeisterschaft teilnahmen.

Beiträge für die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportreferenten

Bürobedarf, (Schreibmaschine, Papier und Vervielfältigungen)

Platzherrichtung und Aufbau bei Wettspielen, Säuberung der Sportgarnituren und Ähnliches.“(22)

Auf Anregung verschiedener Obleute und des Sportamtleiters Berno Wischmann kam es 1950 zur Gründung eines "Studentischen Sportausschusses" (SSA). Der SSA sollte dafür sorgen, dass die sportlichen Belange der Studentenschaft sachgerecht und angemessen von Seiten der sportinteressierten Studierenden vertreten wurde, was durch den ASTA-Sportreferenten nicht gewährleistet schien. Der Sport an der Universität Mainz hatte im Spätjahr 1950 bereits einen solchen Umfang und Bedeutung erlangt, dass es am 8.11.1950 zur Gründung des SSA kam. Der ASTA - Sportreferent wurde zu den Sitzungen des SSA eingeladen, hatte aber keine praktische Funktion mehr. Ab 1954 drängte der SSA darauf, dass sein erster Vorsitzender gleichzeitig als Sportreferent des ASTA fungieren sollte, was wiederum der ASTA ablehnte, da dieser nicht von der Gesamtstudentenschaft gewählt wäre. Der jahrelange Streit wurde durch eine Änderung der Satzung der SSA vom 14.1.1957 beigelegt:

Der Vorsitzende des SSA wurde auch für den ASTA als zuständiger Sportreferent anerkannt, während der ASTA und das Studentenparlament Sitz und Stimme im SSA erhielten. (23)

Die Arbeit des SSA wirkte sich ab 1951 für den freiwilligen Studentensport sehr fördernd aus. Ein eigenständiger Ausschuss wie der SSA konnte die mit dem umfangreichen Sportverkehr der Universität anfallenden Arbeiten besser bewältigen als dies für eine einzelne Person im ASTA möglich war.

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Idee und Entstehung der Sportlehrerausbildung an der Universität Mainz

Neben dem Ausbau des freiwilligen Studentensports war bei einem Teil der sporttreibenden Studenten der Wunsch vorhanden, das Fach "Leibeserziehung" auch als Studienfach im Fächerkanon der Ausbildung für das höhere Lehramt studieren zu können. Bereits im Frühjahr 1947 legte man dem Rektor der Universität Mainz den Plan zur Errichtung einer "Fachschule für Turnen und Sport" vor, wodurch eine relativ schnelle Ausbildung von Sportlehrern erreicht und damit dem großen Sportlehrermangel in Deutschland abgeholfen werden sollte.

Obwohl die französische Militärregierung diesem Projekt positiv gegenüberstand, wurde es von Seiten der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung in Koblenz wohl aus Kostengründen abgelehnt. Im Januar 1948 schlug der damalige Sportamtsleiter Dietz dem Rektor der Universität die Gründung eines Instituts für Leibesübungen vor.(24) Diesem Vorschlag wurde jedoch keine weitere Beachtung geschenkt. Ein weiterer Vorstoß ist von Seiten der Arbeitsgemeinschaft der Direktoren der Institute für Leibesübungen an den deutschen Universitäten bekannt, die am 27.6.1949 den Rektor der Universität Mainz auf die Notwendigkeit der Gründung eines solchen Instituts hinwiesen. (25) Während der Rektor die Vorschläge dem Kultusministerium gegenüber als beachtenswert bezeichnete, hielt der Kurator der Universität diese Angelegenheit für zu kostspielig. (26) Der Gedanke an ein Institut für Leibesübungen an der Universität Mainz wurde dagegen nicht aufgegeben. Unter anderem stellte sich der im Februar 1952 gegründete Akademische Ausschuss für Leibesübungen hinter diese Forderung, da es nicht einzusehen war, dass zahlreiche Studierende an andere Universitäten wechselten oder von anderen Universitäten nicht nach Mainz wechseln konnten, da es keinen Weg zum Erwerb der „Turnfakultas“ gab. (27) Da die Universität Mainz die einzige Landesuniversität war, erschien diese Forderung berechtigt, zumal das Engagement von Berno Wischmann und die darauf aufbauenden Erfolge Mainzer Studentinnen und Studenten bei nationalen und internationalen Meisterschaften eine Werbung für den Hochschulsport in Mainz und damit für das Image der Universität insgesamt waren, womit der Universität und dem Land gute Gründe für den Aufbau eines solchen Instituts an die Hand gegeben wurden. Rektor und Senat der Universität stimmten diesem Projekt am 10.7.1953 grundsätzlich zu; eine Prüfungsordnung für das Fach „Leibeserziehung im höheren Lehramt“ wurde ausgearbeitet. Am 13.10.1954 besuchte der kulturpolitische Ausschuss des Landtags von Rheinland-Pfalz die Universität, um sich an Ort und Stelle über die Notwendigkeit der Errichtung eines Instituts für Leibesübungen zu informieren. In der Zwischenzeit warteten viele Studenten auf die Möglichkeit, das Sportstudium aufnehmen zu können. Da ihnen die staatlichen Bemühungen zu schleppend erschienen, wanden sie sich am 19.11.1954 mit einer Petition direkt an das Kultusministerium.

Die Gründung des lang ersehnten Instituts erfolgte durch Erlass des Ministeriums für Unterricht und Kultus des Landes Rheinland-Pfalz vom 6. April 1955; der Universitäts-Sportlehrer Dr. Berno Wischmann wurde zum kommissarischen Direktor ernannt.

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Der Ausbau der Sportstätten

Sehr eng mit der Gründung eines solchen Instituts für Leibesübungen war auch die Frage nach den zu benutzenden Übungsstätten verbunden. Gerade dieser Punkt war mit ausschlaggebend für das lange Zögern des Ministeriums, nachdem die vorhandenen Anlagen (Turnsaal über der Mensa, Tischtennisraum über dem Auditorium Maximum, Basketballfeld vor der Werkstatt des Physikalischen Instituts) der Gründerjahre und der im Jahre 1951 errichtete Sportplatz auf dem Gelände der heutigen naturwissenschaftlichen Fakultät sich bereits für den freiwilligen Studentensport als nicht ausreichend erwiesen hatten. Seit 1951 kämpften deshalb Studentenschaft, Sportamt und der Akademische Ausschuss für Leibesübungen um ein Stadion für Leichtathletik und Mannschaftsspiele und um eine Turnhalle, die den sportlichen Anforderungen gerecht würde.(28) Da von Seiten des Kultusministeriums und anderer staatlicher Stellen keine positiven Antworten eingingen, wandte sich die Studentenschaft in Schreiben vom 17.6.1953 an die Landtagsfraktionen der CDU und SPD. Die Abgeordneten beider Fraktionen versprachen, sich in den Etatberatungen für die Errichtung einer Sporthalle einzusetzen, bemerkten jedoch, dass im laufenden Jahr 1953 keine Mittel zur Verfügung stünden.(29)  Nach dem Besuch des kulturpolitischen Ausschusses des Landtags im November 1954 in der Universität waren die Abgeordneten von der Dringlichkeit eines Sportstättenneubaus überzeugt und stellten die Bewilligung entsprechender Mittel im neuen Haushaltsjahr in Aussicht. Doch auch diese Hoffnung sollte sich wiederum zerschlagen. Lediglich drei Asphalt-Tennisplätze kamen 1954 hinzu. Auf Initiative der Sportlehrerin Barbara Müller gelang es 1955, Pioniere der 2. amerikanischen Panzerdivision kostenlos für Planierungsarbeiten für ein Universitätsstadion in Selbsthilfe zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das Universitätsstadion mit seinen Nebenplätzen stellte den ersten Bauabschnitt zum Aufbau des Hochschulinstituts für Leibesübungen dar, welches am 24.4.1957 endlich seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Kurze Zeit später fand am 7. Juni 1957 auch das Richtfest der neuen Sporthalle statt, die im August 1958 eingeweiht wurde.

Der unermüdliche Einsatz von Barbar Müller als erste Mainzer Universiätssportlehrerin, besonders aber die Person Berno Wischmanns und dessen unkonventionelle Art vorzugehen, wenn es galt, einmal als richtig erkannte Ziele beim Ausbau des Sports an der Universität Mainz durchzusetzen, bildeten die wesentliche Grundlage für den hohen Stand und die internationale Anerkennung des "Mainzer Sportinstituts". Was uns heute selbstverständlich erscheint, musste in drei Jahrzehnten gegen den oft harten Widerstand uneinsichtiger Dienststellen erkämpft werden. Glücklicherweise gab es unter den Rektoren und in der Professorenschaft auch immer einzelne engagierte Mitstreiter.

Solchen unbekannten Förderern, besonders aber den drei ersten Sportlehrern Barbara Müller (gest. 1996), Hermann Roth (gest. 1989) und Berno Wischmann (gest.2001) sei dieser Beitrag zur Erinnerung gewidmet.

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ANMERKUNGEN

(1) Art. 1 des Dekrets der Französischen Militärregierung vom 1.3.1946, In: Journal Officiel, Baden-Baden 8.3-1946. Zitiert nach MATHY, H.: Die Universität Mainz 1477-1977. Mainz 1977, S. 292.

(2) Hierzu vgl. MATHY, H.: Neue Dokumente zur Wiedereröffnung der Mainzer Universität 194S/46. In: Jahrbuch der Vereinigung Freunde der Universität 1967/77. Bd. 25/26. Mainz 1977. 5.208-225. Vgl. auch MATHY,H.: Die Wiedereröffnung der Mainzer Universität 1945/46. Dokumente, Berichte, Aufzeichnungen, Erinnerungen. Mainz 1966.

(3) Diese Auffassung des Verf. wurde in einem Gespräch mit H. Mathy, dem besten Kenner der Mainzer Universitätsgeschichte von diesem geteilt. (4) Rundschreiben der Französischen Militärregierung über die Gründung von Sportvereinigungen Nr. 1664-DGAA-EDU vom 26.2.1946. Akte-Rektoramt 320-50.

Ein solcher Universitäts-Sportverein, nicht zu verwechseln mit dem 1959 gegründeten Universitäts-Sport-Club (USC) wurde auf Initiative des ASTA am 29.4.1948 gegründet, jedoch ist über seine weitere Arbeit weder aus den Akten noch aus Rückfragen bei damaligen Studenten dem Verf. etwas bekannt geworden. Hinweis auf Gründung siehe Akte Rektor­amt 320-50, darin Genehmigung der Gründungsversammlung durch den Univ. Offizier und Einladung an den Rektor vom 21.4.48.

(5) MAINZER ANZEIGER vom 8.3.1946. 5.2: Die Mainzer Universität (In raschem Aufbau-Eröffnung zum Sommer-Semester).

(6) MAINZER ANZEIGER vom 21.5.1946.5.4: Die Tore sind geöffnet. (Akademie im Grünen) - ein Wäldchen und ein Sportplatz. Es müssen erhebliche Zweifel angemeldet werden, dass der Hinweis auf den Sportplatz stimmt. Sowohl der mit den organisatorischen Maßnahmen zur Gründung betraute Kurator F. Eichholz als auch die erste Sportlehrerin, B. Müller, wussten davon nichts.

(7) Brief von Barbara Müller an den Dekan der Philosophischen Fakultät vom 3.2.1947. Akte Rektoramt 320-50.

vgl. MÜLLER,B.: Der Aufbau des Sports an der Universität Mainz. "Erinnerungen nach 25 Jahren". In: Leistung als Prinzip. Berno Wischmann zum 65. Geburtstag. Mainz 1975.5. 25-32.

Programm des Sportamtes vom 17.2.1947. Akte Rektoramt 320-50.

(8) Schreiben des Sportamtleiters Dietz vom 8.4.1947 an den Rektor. Akte Rektoramt 320-50.

(9) Hierzu: Tätigkeitsbericht des Sportamtes für das Wintersemester 1946/ 47. Seite 3. Akte Rektoramt 320-50.

(10) Ebenda S. 7

(11) Aus der Aktenlage ist nicht klar ersichtlich, ob bereits im Jahre 1948 oder erst 1949 damit begonnen wurde. Da aber ein Brief des ASTA vom 21.1.1949 diese beiden Spottarten bereits nennt, ist anzunehmen, dass es sich um das SS 1948 handelt.

(12) Aushang des Sportamtes vom 7.3.1947 betr. Sport im SS 1947. Akte Rektoramt 320-50.

(13) Anfrage des Sportamtes vom 31.5.1947 mit abschlägigem Vermerk vom 8.7.1947. Akte Rektoramt 320-50.

(14) Schreiben des Kurators an den ASTA vom 18.5.1948. Akte Rektoramt 320-50.

(15) Vgl. hierzu Schreiben des ASTA - Sportreferenten  Schöffel vom 21.4. 1949 an den Rektor. Akte Rektoramt 320-50.

(16) Schreiben des ASTA an den Kurator der Universität vom 21.1.1949. Akte Rektoramt 320-50.

(17) WISCHMANN,B.: Zum 65. Geburtstag des Philosophen und Pädagogen O.F. Bollnow. In: Die Leibeserziehung (1968) H.4. S. 110.

(18) Bezüglich der Einführung des Fechtens war es zu einer monatelangen Auseinandersetzung zwischen dem Rektor und dem Deutschen Fechterbund gekommen da der Rektor und der Senat zögerten, das Fechten als rein sportlich anzuerkennen. Akte Rektoramt 320-50.

(19) Dieser Ausschuss bildete die Vorgängerorganisation des heutigen Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH)

(20) Die deutschen Studenten waren damals durch ein Versehen zu diesen Studenten-Weltmeisterschaften eingeladen worden; ihre Teilnahme stellte die erste deutsche Beteiligung an internationalen Meisterschaften nach dem 2. Weltkrieg dar.

(21) Schreiben der Délégation Générale pour 1e Gouvernement Militaire. Mainz 31.5.1949. Dieses Schreiben gestattete nur Freundschaftswettkämpfe.

(22) Vgl. Kurzer Bericht über den Turn- u. Sportbetrieb an der Universität Mainz. Erstattet vom Sportamt. F.6 1950. Akte Rektoramt 320-50.

Bei dem Sportlehrergehalt handelt es sich um stundenweise angestellte Sportlehrer.

(23) Siehe hierzu verschiedene Briefe in der Akte des Rektoramts 320-53. (24) Schreiben von Sportamtsleiter Dietz an den Rektor vom 10.2.1948. Akte Rektoramt 320-52.

(25) Brief der Arbeitsgemeinschaft der Institutsdirektoren Deutschlands vom 27.6.1949. Akte Rektoramt 320-52.

(26) Schreiben des Kurators an das Ministerium für Unterricht und Kultus vom 16.8.1949. Akte Rektoramt 320-52

(27) Schreiben des Akademischen Ausschusses für Leibesübungen an das Kultusministerium vom 28.2.1953. Akte Rektoramt 320-52.

(28) Schreiben des Akademischen Ausschusses für Leibesübungen an das Kultusministerium vom 12.4.1953. Akte Rektoramt 320-50.

(29) Schreiben des Studentischen Sportausschusses an die SPD-Landtagsfraktion vom 17.6.1953. Akten des SSA.

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