Wettkampfbilder - Siegesmomente - Impressionen

Dieses Bild zeigt vier Leichtathleten der Uni Mainz bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften 1971 (11.Juli). von links nach rechts: Manfred Letzelter, Gert Metz, Gerhard Wuchert, Günter Rudolph

Das Bild unten rechts stammt von den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften 1972 (19. Juli, Olympia-Testveranstaltungen in München) Mit dabei waren die Mainzer Absolventen Horst Beyer (2. von links) und Eberhard Stroot (Mitte).

Herzlich Willkommen in der virtuellen

Wall of Fame der erfolgreichen Universitätssportler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz !!!

 

Die Abteilung Sportsoziologie/Sportgeschichte am Fachbereich Sport der Universität Mainz übernahm im Jahre 2001 eine Anregung unserer kanadischen Partneruniversität Saskatoon, die erfolgreichen Hochschulsportler der Johannes Gutenberg-Universität seit ihrer Gründung 1946 zu sammeln und in Form einer Wall of Fame (einer „Ehrenwand“) der Öffentlichkeit auf Dauer vorzustellen. Gedacht war zunächst daran, die erfolgreichsten Hochschulsportler und -sportlerinnen nach den Kategorien:

  • Studentenweltmeister/innen,
  • Medaillengewinner/innen bei Olympischen Spielen,
  • Teilnehmer/innen an Olympischen Spielen,
  • Plazierte (1 – 3) bei Welt- und Europameisterschaften,
  • Teilnehmer/innen an Welt- und Europameisterschaften,
  • vielfache Hochschulmeister/innen,


einzeln mit Bild, Unterschrift und sportlicher Leistung auf einer echten Ehrenwand, der sog. Wall of Fame in mehreren großen Rahmen im Gebäude des Fachbereichs Sport zu verewigen. Hierfür hatte sich das Bearbeitungsteam (Dr. Helmut Mayer, Dozent Reinhold Diezemann, Prof. Willi Petter, Wiss.Mitarb. Alexandra Gerhardy und Prof. Norbert Müller) eine Gesamtzahl von 150 Hochschulsportlerinnen und -sportler vorgestellt. Diese Arbeit wurde durch viele Grundsatzfragen erschwert, so z. B. ob Universiade-Sieger olympischen Medaillengewinnern vorgezogen werden können, da es sich bei diesen um Erfolge im Trikot ausschließlich für die Universität Mainz und als Repräsentanten des Hochschulsports dieser Universität handelt. Gleichzeitig waren wir uns der Tatsache bewusst, dass der Universitäts-Sportclub Mainz (USC) 1959 im Wesentlichen als universitätsinterner Sportclub gegründet worden war und nahezu alle Hochschulsportler in der Leichtathletik auch Mitglieder dieses Clubs waren. Damit waren diese nicht nur für die Hochschule im eng bezogenen Rahmen von Hochschulmeisterschaften, sondern auch für den USC im Rahmen des allgemeinen Wettkampfbetriebs des Deutschen Leichtathletik-Verbands erfolgreich. Die Erfolge dieser Sportler und Sportlerinnen sind also weit über die reinen Hochschulmeisterschaften hinaus zur Geltung gekommen. Eine weitere Frage bestand darin, wie können wir Diplomsportstudentinnen und -studenten des ehemaligen Staatlichen Hochschulinstituts für Leibeserziehung, das von 1965 – 1973 juristisch eigenständig auf dem Boden der Universität Mainz bestand, in dieser Wall of Fame angemessen berücksichtigen. Das formale Problem war, dass solche Studenten und Studentinnen, die über den Zweiten Weg kamen, mit dem ausschließlichen Studienfach Diplomsport formaljuristisch keine Studenten der Universität Mainz waren und damit zu unserem großen Bedauern bei Hochschulmeisterschaften, somit auch für Studenten-Weltmeisterschaften und Universiaden nicht gemeldet werden konnten. Darunter befand sich eine sehr große Zahl herausragender Leichtathleten des USC Mainz, aber auch Spitzenturner, die das sportliche Image des Universität Mainz wesentlich mitgeprägt haben. Eine weitere offene Frage stellt die angemessene Bewertung früherer Erfolge bei den Leichtathletik-Europameisterschaften dar, die bis zum Aufkommen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki einen - im Vergleich zu heute - außergewöhnlich hohen sportlichen Stellenwert besaßen.

Bei der Inflation von Europapokal- bzw. Europacup-Wettbewerben, die in vielen Sportarten alljährlich durchgeführt werden, war dem Bearbeitungsteam eine gerechte Einschätzung der Leistung von Hochschulsportlern als Mitgliedern von Vereinsmannschaften bei diesen Wettbewerben nur schwer möglich.

Bei den über fast vier Jahre dauernden Recherchen ergab sich eine solch große Zahl erfolgreicher Universitätssportlerinnen und -sportler, daß wir uns zu einer "virtuellen Wall of Fame" entschlossen, um allen etwa 1800 Studentinnen und Studenten, die als Deutsche Hochschulmeisterinnen und -meister sich für die Universität Mainz verdient gemacht haben, gerecht zu werden. Gleichzeitig soll aber auch die Breite der Sportarten demonstriert werden, die von den Mainzer Hochschulsportlern weit über die Leichtathletik hinaus erfolgreich bestritten wurden.
Nicht vergessen sollen auch die Studentinnen und Studenten werden, welche auf dem Treppchen „nur“ als Zweite und Dritte standen
Wir haben uns jedoch zusätzlich für eine weitere Sonderkategorie dieser Virtuellen „Wall of Fame“ für die besonders erfolgreichen Mainzer Hochschulsportlerinnen und –sportler verschiedener Sportarten entschlossen, die mit Foto und Einzelleistungen abrufbar sind. Wir sind uns bewusst, dass der Maßstab hierfür sehr schwierig war.

Der Arbeitsgruppe ist sich leider auch daüber im Klaren, daß wir nicht alle Namen und Erfolge ermitteln konnten, auch wenn wir das Archiv des Allgemeinen Deutschen Hoch-schulsportverbandes (ADH), die Verzeichnisse des Deutschen Leichtathletikverbandes und unzählige Rückfragen mit früheren Trainern und ehemaligen Sportlern aus Universitätsmannschaften führten. Wir möchten daher alle Betrachter dieser Ehrenliste der Mainzer Universitätssportler bitten, uns Ergänzung zur Vervollständigung mitzuteilen. Am besten benutzen Sie hierfür die Email-Adresse: muellern@uni-mainz.de.

Dank gilt dem Arbeitskreis für Universitätsgeschichte der Universität Mainz für die Zur-Verfügung-Stellung von wissenschaftlichen Hilfskraftgeldern. Dank gilt Bernd Mühle vom ADH für Unterstützung unserer Archivrecherchen. Dank gilt der früheren wissenschaftlichen Mitarbeiterin, Frau Alexandra Gerhardy, für die Archivrecherchen und für die qualitative Zeitzeugeninterviews mit Dr. Helmut Mayer, Karl Saul, Prof. Hermann Salomon, Manfred Dietz. Diese Interviews sind als hier Audioversion abrufbar.

Dank an Kristina Bohnstedt, welche 2004/5 die weitere Komplettierung übernommen hatte. Mein abschließender besonderer Dank gilt Thomas Ley, der durch sein großes Fachwissen im Erstellen von Webseiten die komplette Aufbereitung der nun vorliegenden "virtuellen Wall of Fame" vorgenommen hat.

Mainz, im Mai 2006
Univ.-Prof. Dr. Norbert Müller

      (Stand. 21. November 2006)

Sport an der Universität Mainz (Müller, N.) – von der Wiedereröffnung 1946 bis zur Sportlehrerausbildung 1955 (Stand: 18. August 2006)

Fünf Fotos vom Sportinstitut aus 50er Jahren (Turnen und Volleyball) (Stand: 18. August 2006)

Geschichte und Gegenwart des Leistungssports im USC Mainz von Stefan Letzelter (Stand: 20.11.2006)

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